Blockchain
Die Verwendung einer Blockchain für ImmoRebs bietet besondere Möglichkeiten. Am wichtigsten ist vermutlich die Verwaltung der Vermögensgegenstände ohne auf eine Bank oder ein Depot angewiesen zu sein und den damit wegfallenden Kosten. Über die Token kann jederzeit frei verfügt werden und keine zentrale Organisation hat die Möglichkeit diese zu blockieren. Die Transaktionskosten sind (bei einigen Blockchains) sehr gering. Außerdem wird dadurch auch die Möglichkeit unterstützt bereits mit kleinen Beträgen zu investieren. Mit diesen Vorteilen kommt jedoch auch große Eigenverantwortung, da der Zugang zu einer Wallet nur mit dem Seed-Phrase wieder hergestellt werden kann, der bei der Einrichtung festgelegt wird. Es gibt es kein „Passwort vergessen“ oder „Passwort zurücksetzen“.
Bei der Auswahl der Blockchain wurden verschiedene Aspekte in Betracht gezogen. Darunter insbesondere
- Dezentralisierung und damit verbundene Sicherheit
- Aktivität von Entwicklern und Community
- breite Zugänglichkeit von Informationen bzw. Open-Source-Einstellung
- Verfügbarkeit von Wallet-Apps
- Verfügbarkeit und Komplexität von dezentralen Börsen (DEX)
- Anbindung an zentrale Krypto-Börse
- Komplexität und Kosten der Erstellung der Token
- Kosten von Transaktionen
- Anforderungen an Node bzw. Validator
ImmoRebs Token werden auf der Solana Blockchain abgebildet, da diese die meisten Kriterien gut bis sehr gut erfüllt. Insbesondere die äußerst geringen Transaktionskosten iHv aktuell weniger als EUR 0,001 spielen im Hinblick auf die zukünftigen Transaktionen eine wesentliche Rolle. Das Ökosystem von Solana ist besonders weitläufig und bietet verschiedenste Möglichkeiten. Für ImmoRebs sind die wichtigsten Funktionen einfache Wallet-Apps und dezentrale Börsen sowie Zugang zu zentralen Börsen.
Wichtig für Blockchain-Einsteiger
Es gibt mittlerweile eine große Anzahl verschiedenere Blockchain-Projekte und es besteht die Gefahr durch Verwechslungen oder Unachtsamkeit Token unwiederbringlich zu verlieren, da Transaktionen nicht zurückgerufen werden können. Mithilfe einiger Grundregeln können Fehler jedoch vermieden werden:
- Insbesondere wenn Wallets oder Plattformen verwendet werden, die verschiedene Blockchains unterstützen, sollte immer vorab sichergestellt werden, dass das richtige Netzwerk ausgewählt wurde. Das gilt sowohl für das Versenden als auch für das Empfangen von Token.
- Auch wenn die Ziel-Adresse aus verwirrenden Buchstaben-Zahlen-Kombinationen besteht, sollte diese immer abgeglichen werden.
- Insbesondere, wenn ein größerer Wert übertragen werden soll, ist es sinnvoll vorab eine kleinere Test-Transaktion durchzuführen und den Eingang zu verifizieren (aufgrund der geringen Transaktionskosten und schnellen Durchführung ist das im Solana-Netzwerk besonders einfach).
- Verschiedene Blockchains benötigen unterschiedlich lange um eine Transaktion zu verifizieren. Die Verifizierung sollte jedenfalls abgewartet werden, um sicherzustellen, dass die Transaktion beim Empfänger angekommen ist. Bei Solana geht das üblicherweise sehr schnell.
„Not your Keys – not your Coins“ ist ein weit verbreiteter Grundsatz und ist insbesondere ein Hinweise darauf, dass Token, die sich nicht auf einer selbst verwalteten (non-custodial) Wallet befinden, sondern zB bei einer (zentralen) Krypto-Börse oder einem anderen Dienstleister „gelagert“ werden, wesentlich leichter verschwinden können, da ohne eigenes Mitwirken die Token verschoben werden können (was in der Vergangenheit auch bereits vorgekommen ist). Der sicherste Ort zur Verwahrung von Token ist die eigene Wallet, auf die sonst niemand Zugriff hat, da die Passwörter bzw. Seed-Phrase niemanden bekannt sein sollten.
Das Risiko von einem Hacker bestohlen zu werden, wird oft als wesentlich größer dargestellt, als es tatsächlich ist. Sofern auch hier einige Grundregeln eingehalten werden, sind die Token auf der Blockchain wesentlich sicherer als Geld auf einem Bankkonto:
- Seed-Phrase nur handschriftlich notieren und an einem sicheren Ort verwahren. Oft wird der Seed-Phrase aus Bequemlichkeit an einem Ort gespeichert, der für Hacker zugänglich ist (Cloud-Speicher, Email etc.), was wohl der häufigste Grund für den Verlust von Token an Hacker ist.
- Verwendete Geräte sollen sicher und frei von Viren sein. Zum Beispiel können Keylogger-Programme Tastatureingaben an Hacker weiterleiten, die so an Passwörter kommen.
- Verwendung von sicheren Passwörtern
- Vermeidung von unsicheren Netzwerken – insbesondere unverschlüsselte öffentliche WLAN-Netzwerke.
Wallet
Für die Solana Blockchain sind eine Reihe von Wallet-Apps verfügbar, von denen einige auch in der Lage sind mit anderen Netzwerken zu arbeiten. Außerdem unterstützen auch sogenannte Hardware- bzw. Cold-Wallets wie Ledger oder Keystone die Solana-Blockchain. Für unerfahrene Benutzer wird empfohlen eine einfache Wallet zum Einstieg zu verwenden, die keinen oder nur geringen Multi-Blockchain-Support bietet um Fehler bei den verwendeten Adressen/Netzwerken zu vermeiden. Bei größeren Beträgen ist eine Hardware-Wallet jedenfalls sinnvoll, die zusammen mit den Wallet-Apps von Solflare oder Phantom verwendet werden können (in der Ledger-App können derzeit keine Token der Solana-Blockchain angezeigt werden).
WICHTIG!! Jeder Benutzer ist selbst für den Zugang zu seiner Wallet verantwortlich. Weder ImmoRebs noch Solana sind in der Lage eine Wallet wieder herzustellen oder ein Passwort zurück zu setzen. Das ist nur mit dem Seed-Phrase möglich, der bei der Erstellung der Wallet festgelegt wird. ACHTUNG: jeder, der über diesen Seed-Phrase verfügt, kann die Wallet auf einem beliebigen Gerät einrichten und über die Vermögensgegenstände der Wallet verfügen. Der Seed-Phrase sollte daher handschriftlich notiert und an einem sicheren Ort verwahrt werden. Der Seed-Phrase kann mit einer Schatzkarte zu einem besonders gut versteckten Schatz verglichen werden – jeder, der sie hat kommt an den Schatz aber sonst niemand.
Obwohl die oben genannten Hardware-Wallets auch bei uns zum Einsatz kommen, können wir die Geräte aktuell nicht vorbehaltlos empfehlen. Bei Ledger hängt dies mit den jüngsten Entwicklungen zusammen, die in den Sozialen Medien ausführlich diskutiert werden. Dabei geht es um einen Recovery-Service, der in der Lage ist die eigene Seed-Phrase (bzw. Private-Keys) aus dem Gerät auszulesen, was bei Ledger Kunden sehr negativ aufgenommen wurde. Keystone wird dagegen aufgrund des Sitzes in Hong Kong und dem potentiellen Einfluss Chinas kritisch betrachtet.
Erstellen einer Solana Wallet
Da die Auswahl einer Wallet-App für Einsteiger vielleicht Unsicherheit hervorruft haben wir für die Phantom-Wallet und die Solflare-Wallet jeweils Anleitungen mit Screenshots und Videos erstellt.
dezentrale Börsen
(decentralized Exchange / DEX)
Dezentrale Börsen bieten oft verschiedene Services an, wie zB auch „Lending“ oder „Staking“. Die wichtigste Funktion ist jedoch das Wechseln bzw. Tauschen von verschiedenen Krypto-Tokens. Dies wird üblicherweise über sogenannte Liquidity-Pools umgesetzt in denen jeweils ein Token-Paar enthalten ist. Die Token werden dem Pool von Nutzern zur Verfügung gestellt, die im Gegenzug eine Gebühr erhalten, wenn jemand einen Tausch vornimmt. Im Normalfall erfolgt der Tausch zwischen Tokens, die auf der jeweiligen Blockchain enthalten sind, jedoch gibt es bereits Projekte, die auch verschiedene Blockchains miteinander verbinden.
Für die Solana-Blockchain existieren eine Reihe verschiedener DEX-Projekte. Zum Beispiel können auf Raydium und Orca eigene Liquidity-Pools erstellt werden.
ACHTUNG: Bei der Verwendung von Börsen sollte sicher gestellt werden, dass es sich um den richtigen Token handelt, da es möglich ist Token den selben Namen zu geben – entweder auf unterschiedlichen Blockchains oder sogar auf derselben Blockchain. Betrüger können das ausnutzen und Token generieren um Investoren Geld abzunehmen. Jeder Token hat jedoch eine einzigartige Adresse („Mint-Adresse“), die kontrolliert werden sollte. Diese lautet für ImmoRebs Uprising Token iRU8xuPgo6AYgXHYokU5QsKd9JMkcb8CXCKBdvgfxKQ und für ImmoRebs Profit Token iRPdYGYhdCtK7W2AcA1XnUBRmbFMp9pqf99TBmFGBzB.
zentrale Börsen
Im Gegensatz zu dezentralen Börsen entsprechen zentrale Börsen mehr dem, was auch in anderen Märkten bekannt ist. Diese werden grundsätzlich von privaten Unternehmen organisiert, die Plattformen für den Handel von Token zur Verfügung stellen. Zu beachten ist, dass nicht alle Token auf allen Börsen gehandelt werden können, da diese vorher immer gelistet werden müssen. Mittlerweile gibt es bereits eine große Anzahl dieser Börsen zB Coinbase, Binance, KuCoin oder das in Österreich ansässige Unternehmen Bitpanda. Diese Börsen bieten üblicherweise auch die Möglichkeit Token gegen FIAT-Geld (zB EUR) zu tauschen.
Zuletzt war insbesondere die Börse FTX in den Nachrichten, da hier wohl nicht sorgsam mit den Vermögenswerten der Kunden umgegangen wurde. Ein ähnliches Risiko besteht grundsätzlich bei allen zentralen Börsen und sollten Token nur dann von der eigenen Wallet an eine zentrale Börse gesendet werden, wenn damit gehandelt werden soll und vor allem sollten keine größeren Beträge bei zentralen Börsen über längere Zeit geparkt werden.
ACHTUNG: Obwohl ein Listing auf einer zentralen Börse nicht so einfach ist, wie auf einer dezentralen, sollte bei der Verwendung von Börsen dennoch sicher gestellt werden, dass es sich auch hier um den richtigen Token handelt (siehe oben). Jeder Token hat eine einzigartige Adresse („Mint-Adresse“), die kontrolliert werden sollte. Diese lautet für ImmoRebs Uprising Token iRU8xuPgo6AYgXHYokU5QsKd9JMkcb8CXCKBdvgfxKQ und für ImmoRebs Profit Token iRPdYGYhdCtK7W2AcA1XnUBRmbFMp9pqf99TBmFGBzB.
